Das Suchblume-Team wünscht euch ein gesundes, neues Jahr!
Im letzten halben Jahr war es etwas ruhiger auf unserem Blog. Das heißt allerdings nicht, dass wir nur faul in der Sonne gelegen haben. Ganz im Gegenteil. Wir haben viel gearbeitet und einige Überraschungen für euch parat – nur soviel - Mitte Januar geht’s bereits los. Wir freuen uns mit euch auf ein spannendes Jahr 2012.
Wir haben die Freunde der Suchblume zum Weihnachtswichteln eingeladen und hoffen, dass nun unter Eurem Christbaum ein unbekanntes Geschenk landet, was Euch hoffentlich viel Freude bereitet.
Bitte schreibt uns doch in den Kommentaren, ob Euer Wichtelgeschenk angekommen ist.
In der Zwischenzeit, bis es auch wieder für Suchblume einiges Neues zu berichten gibt, heute eine kleine Exkursion in die Kindheit.
Ganz früher, als wir alle noch klein waren, gab es so ein Spiel. Wir spielten es mit einem einfachen Blatt Papier und verschiedenfarbigen Stiften. Wir schrieben möglichst verteilt viele Zahlen in aufsteigender Reihenfolge auf das Blatt, zum Beispiel 50 Zahlen. Ziel war es dann, abwechselnd mit mehreren Mitspielern (deshalb die verschiedenen Farben) die Zahlen in der richtigen Reihenfolge zu verbinden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass man die bereits gemalten Linien auf ihrem Weg zur nächsten Zahl weder kreuzen noch berühren durfte. Das führte im Spielverlauf natürlich zu den wildesten Umwegen und teils akrobatischen Verrenkungen beim Zeichnen der Linien, vor allem bei hohen Zahlen, wenn das Blatt schon fast voll war. Einzig bereits erreichte Zahlen konnte man wieder durchkreuzen, was zu lustigen Haufen mit vielen hinein und heraus laufenden Linien führte. Scheinbar deshalb wurde das Spiel bei uns auch Misthaufenfahren genannt. Erstaunlicherweise scheint aber dieses einfache, aber sehr unterhaltsame Spiel in vielen Gegenden überhaupt nicht bekannt zu sein, zumindest nicht unter dem Namen.
Da wir hier bei Suchblume nun aber ab und zu auch außerhalb von blühenden Wiesen anzutreffen sind und auch verschiedene andere Dinge machen, habe ich zusammen mit Mario, der uns ja auch schon viel bei der benutzerfreundlichen Gestaltung von Suchblume geholfen hat, diese alte Idee als Spiel für das iPhone und den iPod touch umgesetzt. Und damit sich überall jemand etwas darunter vorstellen kann, heißt es bei uns jetzt “Lines of Mania”. Ihr könnt es alleine oder, ganz wie früher, zusammen spielen. Und so sieht’s aus:
Wenn ich euch jetzt also ein bisschen neugierig gemacht habe, schaut einfach auf unsere Webseite: www.lines-of-mania.com oder direkt in den iTunes App Store.
…ja, die gibt es mal wieder von mir. Meine Postkarten sind letztes Jahr scheinbar so gut angekommen, da soll es diesen Sommer nicht an Blümchen fehlen. Wer hat denn einen leeren Briefkasten? Ich biete Schmetterlingswiese!
Wie man ein Grün im Grün vor lauter Grün entdeckt und warum Faultiere sich so hängen lassen kann man ab dem 28. März 2009 in Leipzig erfahren. Dann eröffnet der Panoramakünstler Yadegar Asisi sein neues weltgrößtes 360°-Panorama AMAZONIEN. Als Hommage an den Naturforscher Alexander von Humboldt, dessen Todestag sich 2009 zum 150. Mal jährt, entführt Asisi in die grüne Lebenswelt nahe dem Äquator.
In der „Abteilung Blüten“ schafft er einen Mikrokosmos im Makrokosmos Regenwald. Dies gelingt ihm mit einer Anamorphose, die mittels perspektivischer Verkürzungen und verzerrter Darstellung den Betrachter quasi als Insekt in eine gewaltige Tropenblüte versetzt. „Der Regenwald ist so ein faszinierendes Gesamtkunstwerk. Ich möchte den Menschen die Schönheit und den unglaublichen Detailreichtum zeigen und sie gleichzeitig dafür sensibilisieren, diesen einzigartigen Raum zu erhalten“, so Asisi.
Ich habe mir die bisherigen Panoramabilder von Asisi in Leipzig auch angeschaut und fand die Installationen sehr gelungen. Um so mehr freue ich mich nun auf einen Besuch in Amazonien und einen Sonnenaufgang im Regenwald.
Da es ja nicht nur Eisblumen sondern auch eisige Blumen gibt, heute mal wieder etwas mit richtigen Blumen. Und da fällt mir gerade auch auf, wir haben noch nicht eine Rose bei Suchblume…
Die tapferen kleinen Gänseblümchen wagen sich sogar im Dezember an die Oberfläche. Und nutzen jeden etwas wärmeren Tag ohne Schnee um sich schon mal umzuschauen. Da sagt natürlich auch unser Sommergänseblümchen der Suchblume freudig Hallo.
Wir sind hier zwar nicht bei Suchflechte, aber die roten Fruchtstände der Becherflechten sind trotzdem schön; fotografiert vorgestern auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in Brandenburg.