Der Reiherschnabel wächst auf Äckern und Brachen, Trockenrasen und Wegrändern. Zu seinem Namen ist er wegen seiner Früchte gekommen, die einen langen (Reiher)-Schnabel haben. Dort sitzen lange Grannen - wichtig für die Ausbreitung der Samen. Bei schönem Wetter werden die Samen mit dieser Granne aus der Frucht geschleudert. Bei Trockenheit zieht sich die Granne wie eine Spirale zusammen und bei Feuchtigkeit wird sie wieder gestreckt. Damit bohrt sich der Samen Stück für Stück in die Erde hinein.